La vida en Bolivia
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Noch ein Wochenende

Eigentlich hatten Simone und ich vor, dieses Wochenende an den naechsten Strand nach Chile zu fahren. Leider fiel das ins Wasser, denn wir konnten nicht mit dem Bus ueber Nacht fahren, wie nach Sucre, da man die Grenze nur tagsueber ueberqueren kann. Wir haetten also Freitag frueh losfahren, 14Stunden spaeter in Chile gleich schlafen, Samstag Strand geniessen und Sonntag frueh schon wieder heimfahren muessen. Lohnt sich eher weniger. Leider hatten wir das zu spaet erfahren, um noch mit den anderen nach Torotoro fahren zu koennen. Also planten wir zusammen mit Kandell und Sarah, die auch dageblieben waren, nach Chapare in den "Dschungel" zu fahren. Bloed, dass es die letzten Tage so viel geregnet hat, die Fluesse dort ueberflutet sind und es zu gefaehrlich gewesen waere hinzugehen. Langsam gingen uns die Alternativen aus. Im Turi-Office bekamen wir ein paar Moeglichkeiten vorgeschlagen, die wir dann spontan zusammenwuerfelten.
Zunaechst war am Freitagabend eine Salsa-Party in unserer Schule, mit Diskokugel und ohne staendigem Routieren ist es doch nochmal ein Stueck spassiger! Es ging aber nicht allzu lange, darum suchten wir uns noch ein anderes schoenes Oertchen. Und ich muss zuruecknehmen, was ich letztens ueber die bolivianische Jugend und Chart-Hits gesagt habe, denn dort wurde ein hit nach dem anderen gefeiert! Da fuehlt man sich doch gleich fast wie zu hause
Fuer Samstag hatten wir uns dann die "Aguas calientes" vorgenommen. Mit dem Trufi in den Nachbarort waren wir schnell gefahren, auch ein Folgetrufi, das uns nach Liriuni zu den Pools fahren wuerde hatten wir leicht gefunden. Nur dann mussten wir eine halbe Ewigkeit warten, denn die Fahrt lohnt sich erst ab sechs Passagieren. Tja, bloed. Also warteten wir darauf, dass zufaellig zwei leute vorbeilaufen, die auch gerade nach Liriuni wollten. Irgendwann kam der Busfahrer auf die idee, in anderen rumstehenden Trufis zu fragen, ob sie auch auf weitere Mitfahrer warteten und so konnten wir endlich losfahren. Nach ca 45 Minuten Fahrt in Serpentinen den Berg rauf kamen wir an eine Anlage mit einem grossen Gebaeude und zwei etwas schaebigen Schwimmbecken. Wir waren etwas verwirrt, irgendwie hatten wir uns so etwas wie Naturpools vorgestellt. Aber gut, schnell umgezogen stiegen wir in das wunderbarwarme Wasser und versuchten, unsere vom Joggen, Workout und Salsa geplagten Muskeln ein wenig zu entspannen. Leider regnete es und da ziemlich viele Leute da waren, war es nicht so sonderlich entspannend. Schade! Da hatten wir uns irgendwie mehr versprochen. Trotzdem war es schoen, wieder neue Orte zu sehen und die Fleischplatte sowie die anschliessenden Eisbecher, die wir uns danach goennten, machten alles wieder wett :D
Aufgrund dieser Orgie hatte ich Sonntagmorgen das grosse Beduerfnis, Sport zu machen. Zusammen mit Rocio drehte ich also eine Runde im Park. Nach dem Fruehstueck (Carlos machte uns "Batidas", das ist im Prinzip Eischnee, Zucker und Malzbier, sehr nahrhaft und auch lecker, aber ein grosses Glas ist dann auch genug...) traf ich mich mit Simone. Eigentlich wollten wir mit Kendall und Sarah zu einem kleinen Fest im nachbarort fahren, aber Sarah gings dann nicht gut, Kendall wollte Skypen und spaeter nachkommen und Simones Gastmutter meinte, die Feier sei fuer uns nicht sonderlich spannend... Darum aenderten wir spontan den Plan und machten uns auf fuer eine kleine Rundreise. Mit einem Bus gings zunaechst ca eine Stunde nach Punata. Wir besichtigten die schuene, prachtvolle Kirche, schlenderten durch den Markt und sonnten uns auf dem Hauptplatz, wie alle Plaetze so suess und gruen! Kendall kam etwas spaeter nach und zu dritt fuhren wir dann weiter nach Cliza. Auch hier gab es einen riesigen markt, als wir zwischendurch an eine etwas erhoete Stelle kamen und nur die ganzen Pavillons von oben sahen, meinte Simone "Das ist wie klein-Istanbul!"
Mit einem neuen Sonnenhut mehr gings dann auch schon weiter nach Tarata. Auf dem Weg zwischen den Orten gibt es wirklich fast nichts, nur Natur! Umnso mehr fragten wir uns, wo in aller Welt die Menschen hinwollten, die mitten im Nirgendwo ausstiegen...
Tarata ist ein sehr sehr kleiner, pittoresker Ort. Kendalls Gastmutter meinte, wir sollten unbedingt "die Bruecke" besichtigen, die sich dann als etwas kleiner herausstellte als erhofft... Mitten auf einem kleinen Platz stand sie, ca 1m breit, 3m hoch und 5m lang. Wir erfuhren spaeter, dass sich dahinter eine Sage o.ae. verbirgt, genau verstanden haben wir sie aber nicht :D
Unser letzter Stop war der See "La Angostura". Es gab dort die Moeglichkeit, mit Tretbooten zu fahren, es gab die grossen Wasserbananen und sogar Jet-Skis! Wir waren begeistert, wollten aber zuerst etwas essen, denn es war bereits 15Uhr. Wir entschieden uns fuer ein suesses schwimmendes Fischrestaurant. Als wir schliesslich assen war es dann 16Uhr... Aber dafuer war es superlecker! Nur leider wurde es auch ploetzlich ziemlich kalt und wir hatten nicht mehr sonderlich viel Lust auf Bootfahren. Stattdessen fuhren wir zurueck nach Cochabamba und waermten uns mit einer heissen Schokolade wieder auf. Mittlerweile hatte es angefangen unheimlich zu regnen, ich musste ein paar Blocks laufen, bis ich die Kreuzung erreichte, an der mein Trufi vorbeifuhr und schon dort war ich leicht durchnaesst. Immerhin habe ich mir angewoehnt, nicht mehr ohne Regenjacke das Haus zu verlassen... nachdem ich eine ganze Weile mit steigender Frustration vergebens auf ein Trufi wartete, fiel mir ein, dass ja schon Sonntag war und sonntags fahren viel weniger Trufis. Wenn dann mal eins vorbeikommt, ist es voll, vor allem bei dem Wetter... Supi! Ich ueberlegte, ob  ich Rocio anrufen und sie bitten konnte, mich abzuholen. Als sie aber nicht abhob entschied ich mich schliesslich fuer ein Taxi.
Etwa eine Stunde nachdem wir das Café verlassen hatten, sass ich dann endlich zu Hause mit einem warmen Tee, Huminta, Hochzeitsfotos von meinen Gasteltern, sowie Babyfotos von Mati und der genialsten so-haben-wir-uns-kennengelernt-Geschichte, die ich je gehoert habe :D Wie froh ich bin, hier gelandet zu sein!
10.2.14 21:12
 


bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Papayaaa (11.2.14 02:06)
Estoy tanto feliz que amas su nueva família y todo en Bolivia! te extrano:**


Mama (11.2.14 17:47)
Du Held! Bei den "Batidas" wär ich schon zögerlich gewesen, aber das ist ja kein Vergleich zu der "Meerschweinchenfußsuppe"! Was du dich alles traust!


Paps (11.2.14 18:45)
Na da hast du sicher mehr erlebt als am Meer in Chile!

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