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Wochenendtrip nach Sucre

Vergangenes Wochenende sind wir wie geplant nach Sucre gefahren. Der Bus fuhr Freitagabend um acht, 19:30 sollten wir da sein zum Einchecken. Da Simone und Soren bis 18:00 arbeiten und es sich kaum fuer die beiden gelohnt haette, nach Hause zu fahren, holten Erna und ich die beiden am Offive ab und wir assen noch leckere Sarteñas (typisches Essen hier, Teigtaschen mit Fleischfuellung) in einem Café. Um 19:00 machten wir uns langsam auf den Weg zum Busterminal. Jede Minute spaeter waere fatal gewesen! Das Trufi kam zwar relativ schnell, doch mit ihm kamen noch tausend andere Autos, die Strassen waren voellig ueberfuellt und wir kamen nur im Schritttempo voran. Beunruhigt schauten wir immer wieder auf die Uhr, mittlerweile waren die 19:30 vergangen. Wir ueberlegten, ob es wohl schneller waere zu laufen, doch es hatte angefangen in Stroemen zu schuetten, war also auch nicht die beste Idee.
Um 19:45 rief einer der Voluntaere an, wo wir stecken wuerden, denn wir hatten sein Ticket, er konnte also nicht mit den anderen einsteigen...
Weitere 5 bis 8 Minuten spaeter erreichten wir schliesslich das Terminal, aber Ludovic war nicht zu sehen. Erna, Simone und ich gingen schon zum Bus, um zu sehen, ob er vielleicht doch mit den anderen beiden mitreisenden einsteigen konnte, Soren wartete solange noch drinnen. Natuerlich war Ludovic nicht am Bus. Es war mittlerweile kurz vor acht und der Busfahrer machte Druck, er wuerde puenktlich losfahren! Endlich ging Ludovic an sein Handy, fand Soren und schliesslich in letzter Minute erreichten die Beiden den Bus! Na das ging ja schonmal gut los...
Der alte Bus war etwa so gross wie bei uns die Reisebusse auch. Nur der Abstand zwischen den Sitzen war deutlich groesser, da es ein Schlafbus war, bei dem man die Lehnen fast in die Waagerechte kippen konnte und kurz nach der Abfahrt gingen auch schon alle Lichter aus. Simone und ich hatten noch keine Lust zu schlafen, daher quatschten wir noch ein wenig und hoerten Musik (@TooYoungToShave: ihr seid jetzt auch in Holland bekannt ). Draussen schuettete es immer noch und das wurde uns zum Verhaengnis, denn der Weg war ab einer bestimmten Stelle bei dem Wetter nicht befahrbar. Unser Bus und viele weitere mussten also mehrere Stunden (muessen ca 4 gewesen sein!) stehen bleiben, bis die Wasserstroeme, die den Weg kreuzten, schwach genug waren, um sie ueberqueren zu koennen... Unglueck Nummer Zwei dieser Fahrt. Das Dritte Unglueck folgte auch mit dem Regen, es fing naemlich genau ueber meinem Sitz an, von der Decke zu tropfen! Das Handtuch, das an diesem Zeitpunkt auf meinem Schoss lag, war am Ende der Fahrt richtig nass...
Unglueck Nr4 war das unangenehmste. Der Bus fahert nicht wie in Deutschland immer wieder Raststaetten an, sondern rattert im besten Fall ganz durch. Was macht man also, wenn man aufs Klo muss? Wir hatten noch etwa 3Stunden vor uns, aushalten wuerde ich nicht schaffen. Bevor also noch etwas schlimmeres passieren wuerde, stand ich auf und klopfte an die Fahrertuere mit dem Plan, den Bus ganz kurz anzuhalten. Aber er hoerte mich garnicht! Toll, was jetzt? Zum Glueck stiessen wir bald auf ein paar Menschen am Strassenrand, die wohl zusteigen wollten. Der Bus hielt an und wir machten eine kleine Pause - puh!..
Die letzten Stunden waren bis auf das nervige Tropfen eher unspektakulaer, aber jetzt konnte ich wenigstens auch die schoene Aussicht auf die Berge und die kleine Doerfchen geniessen.
Endlich in Sucre angekommen trafen wir noch auf Sho, der einen anderen Bus nehmen musste (er hat sein Ticket zu spaet gekauft, unser Bus war voll) und waren damit komplett und zu acht. Wir luden zunaechst unser Gepaeck im Hostel Berlin (:D) ab und machten uns dann zu allererst auf, etwas zu essen! Gleich um die Ecke fanden wir auch schon ein schoenes Restaurant/Café, wo wir den weiteren Tagesverlauf planten. Wir entschieden uns, zunaechst fuer die grosse Kirche, doch die war leider zu. Da es noch immer regnete machten wir uns auf den Weg in ein Museum und kamen dabei an einem kleinen Markt mit traditioneller Kleidung und Accessoires vorbei. Es waren nur 5 oder 6 Staende mit uasi denselben Dingen, dennoch schafften wir es, uns bestimmt eine Dreiviertelstunde dort aufzuhalten und uns dann mit jeweils zwei bis drei Tueten mehr endlich loszureisen... Das Museum "del arte indígena" war sehr interessant! neben den verschiedensten Stoffmustern und ihren Bedeutungen gab es viel zu lernen ueber die traditionelle Musik, den Tanz, den Glauben, ueber Opferhandlungen, Grabeslegung und einiges mehr.
Anschliessend fuhren wir auf den grossen Friedhof, der mich an den Cimetière du Pére Lachaise in Paris erinnerte. Aber vermutlich sind alle grossen Friedhoefe recht aehnlich. Und schoen. Irgendwie.
Wir machen eine kleine Pause in einem Café und wollten dann testen, ob Sucre zurecht fuer seine gute Schokolade bekannt ist. Der kleine Laden war total suess und die Schokolade wirklich gut! Nachdem jeder eine Kleinigkeit fuer sich oder seine Gastfamilie gekauft hatte, liefen wir noch auf einen Platz, an dem es vier oder fuenf kleine Laeden mit Souvenirs und traditionellen Dingen gab, direkt nebeneinander. Verrueckt, es war eigentlich ueberall fast das gleiche, wie auf dem Markt zuvor auch schon, dennoch bleibt man in jedem Laden haengen und findet doch noch etwas, das einem gefaellt. Nachdem ich an dem Tag zum dritten Mal gesagt hatte, ich haette genug Geld fuer heute ausgegeben, tat ich es auch nur noch ein mal... 0=) Es ist einfach eine so grosse Versuchung, oder eigentlich eine Chance, die man Nutzen muss! 300Bolivianos klingen zunaechst ziemlich viel fuer einen Tag. Wenn man aber bedenkt, dass das umgerechnet ca 35€ sind, wofuer man in Deutschland einen Pulli bekommt, dann bin ich doch mit Pulli, Schal, Tasche, Hose und Armbad gut dabei, oder nicht? :O
Den restlichen Abend liessen wir dann gamuetlich in der Hostal-Bar ausklingen mit Tischkicker, Pizza, Black-Jack und Salsa-Tanzen.
Am naechsten Morgen gins auch schon um 7:00 wieder los. Aufstehn, packen, fruehstuecken (das Buffet war traumhaft!), zahlen. Um 8:15 erwarteten uns unsere zwei Taxifahrer, die wir fuer den ganzen Tag engagiert hatten. Fuer einen Endpreis von 1000Bs, also fuer jeden 125Bs = 15€!! Durch Zufall sind wir am Tag zuvor mit einem total netten mann Taxi gefahren, der Touren anbietet zu den wichtigsten Stellen der Inka-Kultur in Sucre. Im Nachhinein koennen wir unser Glueck kaum fassen, denn es war phantastisch! Mit Rock'n Roll Musik und sehr interessantnen Gespraechen tuckerten wir beschiwingt von Ort zu Ort, erfuhren eine Menge ueber die Geschichte der Inka in Bolivien, bekamen phantastische Ausblicke zu sehen und gingen dann auch noch richtig typisch bolivianisch essen! Danach fuhren uns George (der liebe Taxifahrer) und sein leider staendig wechselnder Compagnon (der uns dann nicht begleitet, sondern nur die Halbe Gruppe an den naechsten Ort faehrt) uns noch zum Dinosaurierpark (der leider viel unspektakulaerer war als gedacht, lediglich die grosse Felswand mit den echten Fussabdruecken war stark!), zum schoenen Park San Boliván, George zeigte uns die beste Eisdiele der Stadt (*_*) und machte mehrmals mit ammel 8 Kameras Gruppenbilder! Wir erfuhren, dass er nach Studium und langen Jahren der Arbeit nun in Rente ist und als Taxifahrer seine Freude am Turismus auslebt. Und das war wohl wahr, man konnte fast meinen, ihm machte der ganze Tag mehr Spass als uns und wir waren wirklich schon maechtig froh ueber unseren Glueckstreffer! Aber das suesseste kam noch: Wir hatten am Ende noch anderthalb Stunden Zeit, bist wir am Busterminal sein mussten. Wie selbstverstaendlich lud er uns alle zu sich ein zum Abendessen und Musikhoeren ^_^ Dieser Tag wird uns wirklich allen fuer immer im Gedaechtnis bleiben!
So gut wie das Wochenende gelaufen ist, konnte es natuerlich nicht bleiben. Im Bus bemerkte ich, dass ich meinen iPod und Schluessel im Hostel vergessen hatte! Ich hatte sie in Simones Schliessfach getan, als sie es ausraeumte legte si meine Sachen auf mein Bett, was sie mir allerdings nicht gesagt hatte. Da es ein ziemlich hohes Stockbett war, sah ich das auch beim Vorbeigehen nicht und hielt es nicht fuer noetig, einen letzten Check zu machen, da ich mir sicher war, beim Aufstehen nichts obengelassen zu haben... Tjs, dumm gelaufen! Telefonisch konnte ich das Hostel sowohl gestern Abend als auch heute nicht erreichen. Ich hoffe, dass meine Mail ankommt, die Sachen beim Putzen gefunden und aufbewahrt wurden und mir wieder zugeschickt werden koennen... Jedenfalls ein kroenender Abschluss!
27.1.14 21:50
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Janii (28.1.14 16:02)
Du erlebst echt tolle Sachen und ich probier während dem Reisen up to date zu sein, was nicht soooooo leicht ist. Und wenn ich irgendwann mal endlich ZEit haben sollte, beantworte ich auch mal deine Mail. Beim Reisen benutzt man seine Freizeit zum Planen, Essen, Schlafen und in meinem Fall Bloggen...aber ich geb mein bestes!!! Dir viel Spaß da drüben :*

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