La vida en Bolivia
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Eine kleine Reise - #4 Titicacasee

Von Uyuni ging es zunächst nach LaPaz und wir hatten Glück, dass der Anschlussbus nach Copacabana etwas Verspätung hatte und wir quasi direkt unsteigen konnten. Andernfalls hätten wir 6 Stunden warten müssen. Aber so kamen wir bereits Mittags am Titicacasee an. Ein Shuttle brachte uns zu unserem Hotel (das wollten wir uns nach drei Tagen schlechtem Schlaf und einfacher Unterkunft mal gönnen), wir machten uns frisch und erkundeten dann ein wenig die Stadt. Sie ist nichts außergewöhnliches, dennoch süß und des seeufer wirklich schön. Wir tuckerten eine halbe Stunde in einem Schwanen-Tretboot über den See, genossen mit einem Eis am Steg die Sonne und planten unsere letzten drei Urlaubstage. Der nächste Tag startete mit einem umwerfenden Sonntagsfrühstückt mit allem was das Herz begehrt inklusive Pancakes :D Wir verstauten unsere großen Reisetaschen im Taschenlager des Hotels und machten uns dann auf für einen Zweitagestrip auf die "Sonneninsel". Mit einem Boot fuhren wir ca 2Stunden in den Norden der Insel. Ein Guide wartete bereits am Ufer und da wir nicht wirklich wussten wo die wichtigsten Sehenswürdigkeiten waren, entschlossen wir uns, mit ihm die Insel zu erkunden. Wir kauften uns etwas Wegzehrung und los gings. Wir waren wirklich froh über den Guide Juan, denn ohne ihn hatten wir die wichtigsten Dinge nie erkannt geschweige denn verstanden! Aber so erfuhren wir einiges, z.B. wie der See und die umliegenden Inseln zu ihren Namen kamen. Die Tour war sehr interessant und schön entspannt, denn eigentlich war sie für ca anderthalb Stunden konzipiert, da wir aber ja den ganzen Tag Zeit hatten, mussten wir uns nicht beeilen. Die Tour endete an einem süßen Strand, beinahe einem "geheimen Insiderstrand" denn es waren kaum Leute da. Die Entscheidung, noch etwas dort zu bleiben fiel recht schnell und so verabschiedeten wir uns von Juan und genossen den ruhigen und einsamen Strand. Nach kurzer Zeit waren wir sogar wirklich alleine. Es war wirklich ein pittoreskes Plätzchen, wir badeten auch ein wenig, aber nicht sehr lang denn das Wasser war superkalt und die Sonne versteckte sich langsam hinter den Wolken. Als uns zu kalt wurde machten wir uns auf den Rückweg in das kleine Dorf und suchten uns ein Hostel. Durch die direkte Lage am See sind die Hostels im Norden der Insel richtig günsitg, wir bekamen ein süßes Zimmer direkt am Strand mit Seeblick für 3€ pro Person und Nacht... Mit einem guten kühlen Bier und Keksen genossen wir noch die letzten Sonnenstrahlen am Strand vor unserer Tür. Die Nacht und der nächste Tag waren leider superkalt. Wir haben beide nicht sonderlich gut geschlafen und waren froh, dass wir an diesem Tag nicht stresseb mussten. Wir kauften uns wieder einen Sack für später und starteten dann den 3h-Trip vom Norden in den Süden der Insel. Uns wurde gesagt, der Weg sei recht angenehm, am Anfang bergauf, aber dann grade und wieder bergab. Pustekuchen, es war die reine Achterbahnfahrt! Meine Beine sind schon im Normalfall nicht sonderlich gut trainiert, dazu war ich erkältet und nicht ausgeschlafen und wir befanden uns in ca 4000m Höhe... Bergauf war dementsprechend anstrengend. Aber umso mehr freuten wir uns über jeden flachen Part und waren ziemlich glücklich, als wir schließlich ankamen. Wir genossen unsere Sandwiches mit super Ausblick auf den See und fuhren dann mit einem Boot wieder zurück nach Copacabana. Mehr als duschen, Wifi-nutzen und abendessen war für uns dann auch nicht mehr nötig. An unserem letzten Reisetag wollten wir noch die Nähe zur peruanischen Grenze nutzen um unser Visa zu verlängern. Doch wir erfuhren, dass das in Bolivien leider nicht so einfach ist, denn man darf als Turist nur einmal im Jahr für 90 Tage einreisen, wenn man länger bleiben will muss man für die zusätzlichen Tage zahlen. War also doch nix. So entspannten wir uns nur noch ein wenig in Copacabana und starteten dann nachmittags wieder Richtung "Heimat". Wir entschieden uns, diesmal nicht mit dem Bus sondern mit einem Trufi zu fahren, da dies zwar die unbequemere aber dafür schnellere und günstigere Variante war. Es startete vielversprechend, relativ schnell war das Trufi voll und wir starteten, die Fahrt verlief auch problemlos. Wir wussten, dass das Trufi nicht direkt zum Terminal fährt, darum fragten wir den Fahrer, ob er uns möglicherweise an einer Stelle rauslassen könnte, von der wir leicht zum Terminal kommen würden. Wir wussten auch, dass es sowohl einen Terminal in LaPaz, als auch einen in el Alto gab und wir uns momentan schon in el Alto befanden. Darum fragten wir speziell nach dem Terminal in laPaz. Auf unsere Bitte hin meinte eine Frau, sie würde auch zum Terminal gehen und wir sollten einfach mit ihr aussteigen. Gesagt getan, wir stiegen mit der Cholita und ihrem Sohn aus und kurze Zeit später befanden wir uns: am Terminal el Alto!... Subbi. Okay also wie kommen wir jetzt nach LaPaz? Wir kannten uns kein Stück in elAlto und seinen Trufis aus. Also fragten wir uns durch, fanden nach vielem Laufen und weiterem Fragen endlich ein Trufi das zum richtigen Terminal fuhr und baten den Herrn neben uns, uns rechtzeitig Bescheid zu geben wenn wir aussteigen mussten. Als wir schließlich am Terminal ankamen hatten wir gleich viel Zeit und Geld investiert wie wir es mit dem direkten Bus getan hätten.. Immerhin nicht mehr. Obwohl, ein paar Nerven mehr. Aber wir hatten dann glücklicherweise noch viel Zeit am Terminal um uns wieder zu entspannen, etwas zu essen und die besten Plätze in einem erstaunlich günstigen aber superbequemen Bus zu reservieren. Das ist auch eine Sache, die man hier einfach nicht durchschaut: Die Buspreise schwanken ständig. Erst ein paar Wochen zuvor hatten wir für die Heimreise von unserem Wochenendtrip in LaPaz 75 Bolivianos (ca 8€) gezahlt. Diesmal zahlten wir für die selbe Strecke mit dem gleichen Bus zur selben Zeit gerademal 50 Bolivianos... Naja, this is Bolivia!
26.3.14 21:38
 


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