La vida en Bolivia
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Feliz Día Cumadres

In Bolivien gibt es viele viele Feiern und Feste, vor allem um die Zeit des Karneval. Diesen Donnerstag war Tag der Frau, das ist kein offizieller Feiertag und tagsüber ist auch alles ganz normal, nur abends merkt man deutlich, das ca 90% Frauen unterwegs sind (umgekehrt gilt das natürlich auch für den Tag des Mannes, aber der wird deutlich weniger gefeiert), Frauen haben freien Eintritt in Clubs, bekommen freie Drinks und feiern folglich diesen Abend mehr als jeden anderen... Man sieht Masken, Perücken, ganze Gruppen gleich gekleideter Frauen und in vollgestopften Taxis vorbeizischende Whoo-girls^^ Wir mussten am nächsten Morgen früh arbeiten, darum war unsere Feier nicht gaanz so ausgelassen wie an diesem Tag üblich :D Aber unser kleiner Frauenabend war trotzdem sehr schön. Dabei war der Rest des Tages einer meiner moralischen Tiefpunkte... : Ein paar Tage zuvor hatten wir geplant am Frauentag im Ciudadela eine kleine Karnevalfeier zu machen, auch als Abschied zweier Voluntäre. Wie immer war das aber mal wieder etwas ungut geplant, so waren Kendall, Sarah und ich der Annahme es würde nachmittags stattfinden. Tja aber am selben Morgen bekam ich dann die Nachricht, es wär doch morgens. Eher doof, denn ich hatte schon einen Skypetermin ausgemacht der mir sehr wichtig war und da ich zum skypen immer Sarahs Laptop benutzen darf (einzige Möglichkeit mit Video zu skypen) und uns auch morgens nicht wirklich nach Karneval war, verpassten Sarah und ich die Feier. Dieses Durcheinander war schon etwas frustrierend. Und irgendwie schienen wir beide nicht mit dem richtigen Fuß aufgestanden zu sein, unsere Grundstimmung war eher Mau und in dieser Stimmung fühlt sich Heimweh richtig wohl. Es wurde auch nicht besser als wir auf dem Weg zur Arbeit aus dem Trufi ausstiegen und mein Handy weg war... Nicht mein Smartphone, das bleibt bis auf bei Reisen zu Hause, sondern mein 20 € Handy für den innerbolivianischen Kontakt. Das war nicht allzu tragisch, nur unheimlich unnötig. Fortsetzung folgt später. Im Ciudadela mussten wir dann eine halbe Stunde auf Tía Silvia warten. Da legten wir diesen Tag als den bisherigen Tiefpunkt fest. Aber es wurde noch besser. Ich weiß nicht was in aller Welt los war, vielleicht war es das Fest am Vormittag, aber die Kinder waren alle so unglaublich aufgedreht, unkonzentriert und ermüdend! Das war wirklich kein Spaß mehr... Ich "musste" dann etwas früher gehen, da ich mir noch vor Oruro ein neues Handy kaufen wollte und das war die letzte Möglichkeit. Nachdem ich in der Stadt mehrere Blocks gelaufen war und den Handyladen erreicht hatte, war der natürlich zu. Das war so klar... Also wieder zurück in die andere Richtung. Auf dem Weg gab es noch einen anderen Laden, wo man aber nur Simkarten von einem anderen, etwas teureren Anbieter kaufen konnte. Aber weil ich das Handy brauchte, kaufte ich mir schließlich dort eins. Anschließend trafen wir uns am Office um die Reise nach Oruro zu bezahlen. Auf dem Weg fing es an zu regnen... Ich konnte mir ein Snickers wirklich nicht verkneifen^^ Vom Office musste ich wieder gleich weiter, denn ich traf mich mit der besten Freundin einer Bekannten aus Deutschland, die zuvor in Cochabamba war und mir Geschenke für die Freundin mitgegeben hatte. Sie lud mich zu ihrer Salsastunde ein, das war so anders, denn im Gegensatz zu meiner Schule kamen da nur noch 3 andere... Es war lustig, aber auch anstrengend und ein weiterer Termin an diesem Nerven aufreibenden Tag.. Als ich mich schließlich mit den anderen traf war ich ziemlich froh darüber, dass das meine letzte Station war und genoss meine Pizzapommes ^.^ Fröhlicher Frauentag...!
3.3.14 20:50


Karnval in Oruro...

...einer der größten, schönsten, beeindruckendsten Karnevals überhaupt, lange haben wir darum gebangt ihn zu erleben, lange haben wir uns drauf gefreut und dann kam es doch etwas anders als erwartet... Aber der Reihe nach: Wir reisten diesmal mit einer Organisation und hatten ein Reisepaket inkl Fahrt, Unterkunft, Sitzplätzen bei der Parade und Verpflegung gebucht. Das war für uns zwar eine etwas teurere (naja zumindest mussten wir eben alles auf einmal bezahlen, so hat man die Summe mehr vor Augen...) aber bequeme und vor allem die einzige Variante den Karneval zu erleben. Freitag um fünf trafen wir uns in der bisher größten Gruppe von 17Voluntären. Nachdem wir mal wieder aus für uns unerfindlichen Gründen noch insgesamt 2h an verschiedenen Stellen warten mussten, ging es dann letztendlich Richtung Oruro. Normalerweise dauert diese fahrt etwa 4-5h, da aber allewelt zu dieser Zeit nach Oruro wollte kamen wir erst nachts um eins an unserer Unterkunft an. Kurz überrascht, dass diese so einfach ausfiel (immerhin hatten wir ja einiges gezahlt...), war uns das dann aber auch egal, wir hatten alles wa wir brauchten: ein Bett. Die erste Gruppe der Parade startete Samstag bereits früh um sieben. In Anbetracht der späten Ankunft trafen wir uns aber erst um acht und liefen dann gemeinsam zu unseren Plätzen, wo wir erstmal Frühstück bekamen. Die Parade war der Wahnsinn! Beeindruckende, unwahrscheinlich kelreative Kostüme in allen Farben, riesige Gruppen synkron tanzender Menschen, starke Musik und einfach eine richtige Gaudi! Und wir hatten auch noch richtiges Glück mit dem Wetter, es war keine Wolke am Himmel zu sehen! Wir hatten wirklich sehr viel Spaß und konnten sogar ab und zu über das Geländer klettern und Bilder mit den Tanzern machen! Gerade schwärmte ein Mädchen, das schon drei mal den Oruro-Karneval erlebt hat, von der Parade bei Nacht (Die letzte Gruppe sollte gegen ein Uhr nachts starten) als die Parade mal wieder anhielt. Diesmal aber ungewöhnlich lange. Und plötzlich liefen Polizisten und Sanitäter an uns vorbei... Dann kam unser Organisator Omar und überbrachte uns die schreckliche Nachricht: eine Fußgängerbrücke war eingebrochen und auf die Parade gestürzt. Vier Bandmänner haben es nicht überlebt. Schock. Von der einen Sekunde zur nächsten war die sorgenfreie lebensfrohe Feierstimmung wie weggeblasen und hinterließ eine depressive Trostlosigkeit. Keiner wusste so recht was er tun sollte, wir setzten uns darum in den Essraum oberhalb der Tribüne und warteten... Freddy hatte es bereits mitbekommen und schrieb mir aufgeregt ob bei uns alles klar ist, auch Carlos war froh über meine "es geht mir gut"-Nachricht. Ich fühlte mich richtig seltsam. Ich konnte es nicht fassen wie sich ein paar anderen Volontäre darüber echauffieren konnten, dass eigentlich Zeit fürs Abendessen sei und warum das denn jetzt nicht geht, wir hätten ja so oder so hier gegessen... Die lezten Tage waren schon so taff gewesen, dazu diese Schreckensachricht, da konnte ich das wirklich nicht auch noch hören, ich machte deutlich dass das ja gerade wohl nicht das wichtigste sei und suchte zusammen mit Sarah draußen etwas Ruhe. Es herrschte eine komische Stimmung, sehr viele Menschen waren geblieben obwohl die Parade mittlerweile abgesagt worden war. Es herrschte aber auch ein reges Treiben auf der Paraden-Straße. Plötzlich fing Musik an zu spielen, alles darum herum wurde still und die Menschen blieben stehen. Ich musste mir wirklich die Tränen verkneifen. Ständig musste ich daran denken, dass hunderte von Menschen das Geschehene sehen mussten, an manchen ist die Brücke gerade so vorbeigerauscht, wie schrecklich muss das sein! Als Omar schließlich doch noch mit Abendbrot kam, konnte ich kaum essen. Ich wollte nurnoch ins Hostel, duschen und schlafen... Als ich aus der Dusche kam bemerkte ich, dass die Musik wieder angefangen hatte zu spielen. Ich konnte das aber irgendwie nicht mehr hören und legte mich mit meiner Musik in den Ohren ins Bett. Obwohl ich eigentlich müde war konnte ich einfach nicht schlafen. Ich entschloss mich, doch noch einmal vor die Tür des Hostels zu gehen und den Karneval bei Nacht zu erleben. Draußen waren auch fast alle anderen Volontäre, sie erzählten mir, dass die Parade jetzt zu Ehren der Opfer weiterging. Die Stimmung war wieder fröhlich, einige Tänzer hatten sich eine schwarze Schleife angepinnt und es spielte sogar noch einmal die Band, die ihre Spieler verloren hatte... Ich bin so froh, dass ich noch einmaklaufgestanden bin, dann nun konnte ich den Karneval doch mit einem guten Gefühl in Erinnerung behalten. Die Parade ging noch bis morgens um fünf, was leider meine Schlafqualität deutlich beeinträchtigt hat^^ Am nächsten Vormittag besichtigen wir noch die Jungfrau-Maria-Statue, so ähnlich wie der Christus in CBB, und eine Kirche. Nach dem Mittagessen machten wir uns dann auch wieder auf den Rückweg und kamen ziemlich ermüdet gegen 22:00 in Cochabamba an. Was für ein Wochenende!
3.3.14 20:51


HABLZEIT!

4.3.14 21:59


Karneval in Cochabamba...

An den Faschingstagen herrscht hier in Cochabamba Krieg. Schon die Wochen vorher bahnt sich das an, immer wieder wird man von Wasserbomben überrascht, aber das ist wirklich nichts im Vergleich zu dem Zustand an den zwei Feiertagen (Rosenmontag und der folgende Dienstag)! An jedem zweiten Hauseingang stehen die Kinder und teilweise auch Eltern bereit mit ihren Eimern voll Wasserbomben, Supersoakern und Schaum-Sprühdosen, wartend auf unschuldige Passanten und es gibt keine Gnade. Es sind aber nur wenige Menschen unterwegs an diesen Tagen, umso freundlicher werden auch schon die etwas weiter entfernten Fußgänger empfangen und auf ihrem Weg begleitet, bzw während ihrer Wartezeit auf ein Trufi unterhalten (die Trufis kommen an Feiertagen aber so selten, dass man da schon ne weile steht,folglicherweise auch mehrmals erwischt werden kann...) Als mich eine Gruppe von 3 Jungs auf meinem Heimweg abends das zweite mal komplett nass machte, nachdem ich auch davor schon nichtmehr so ganz trocken war, fand ich das dann auch nicht mehr so unheimlich lustig. Dann kam noch eine Ladung. Am nächsten Tag war ich ziemlich erkältet^^ Aber die Menschen haben dabei einen riesigen Spaß und auch meine Familie hat sich voll ausgerüstet auf den Weg in die Nachbarschaft gemacht, um Freude zu verbreiten :D Ich war jedenfalls froh als ich am nächsten Tag wieder gefahrlos und mit de Trufi von A nach B kam... Am Samstag war hier dann auch nochmal großer Faschingstag mit Parade. Wir verbrachten quasi den ganzen Tag an der Parade, wieder mit super Wetter! Für meine Verhältnisse werde ich so langsam sogar braun :D Die Parade in Cochabamba ist ziemlich anders als in Oruro. Zwar kommen auch einige Gruppen von Oruro nach Cocha, aber dann nicht in voller Besetzung und die Mehrheit der Gruppen waren lokale Vereine oder Schulen. Dementsprechend waren die Kostüme deutlich einfacher, aber de Stimmung der Tänzer viel ausgelassener, es war mehr Party als Parade :D Meine Gastmutter ist auch bei einer Gruppe mitgelaufen und sogar eine Voluntärin, die schon ein halbes Jahr hier ist, durfte bei einer Salsa-Gruppe mittanzen! Jetzt ist es aber auch wieder gut mit Karneval, eine Woche hab ich zum Entspannen und am 15. geht dann die kleine 11-Tage-Reise mit Simone los nach ToroToro, Potosi, zu den Salzwüsten in Uyuni und zum Titikakasee
10.3.14 19:50


Eine kleine Reise - #1 ToroToro

Arbeitet man 10Wochen mit Projects-Abroad, dann bekommt man zwei Wochen "Ferien", die man aufteilen und nach Wunsch nutzen kann. Die meisten Volos reisen nach ihrer Arbeitszeit, das ist den Projects-Leuten auch am liebsten. Da ich mit Simone reisen wollte und sie knapp einen Monat vor mir geht, werde ich nach der Reise noch mal einen Monat arbeiten. Oben auf der Liste stand ToroToro. Gemeinsam mit 7 anderen Volos, die das als Wochenendtrip nutzten, trafen wir uns Samstagmorgen. Zwei junge Briten waren an diesem Wochenende außerdem Teil der Gruppe. Da es ja ohne Pannen nicht geht haben drei auch erstmal schön verschlafen sodass wir mit eineinviertel Stunden Verspätung starteten. Die Deutschen waren natürlich ne viertel Stunde früher da gewesen... Manches verliert sich eben nicht so schnell^^ Nach zwei Stunden Fahrt haben wir einen Platten. Das macht dann zwei Stunden Verspätung. Kurz bevor wir ToroToro erreicht hatten war der Reifen wieder platt, da kein Ersatzrad mehr da war musste der arme Fahrer darum in die Stadt laufen und ein neues Trufi holen. Wir kamen schließlich um vier an, anstatt um halb zwei und hatten seit acht nichts mehr gegessen... Da es auch nun für die eigentlich geplante Tour zu spät war entschieden wir, den restlichen Tag einen faulen Lenz zu machen und dafür am Sonntag schon um sieben loszugehn und später nach Hause zu fahren. So geschah es dann auch. Gut ausgeschlafen saßen wir also am frühen Morgen im neuen Trufi auf dem Weg zu den Tropfsteinhöhlen. Aufgeteilt in zwei Gruppen kletterten, rutschten und krabbelten wir durch die Höhle. Auch wenn ich das nicht zum ersten mal machte war es trotzdem super beeindruckend und spannend. Und anstrengend! Nach diesem Trip freuten wir uns jedenfalls sehr über unser Mittagessen.. Anschließend starteten wir einen ca zweistündigen Fußmarsch mit perfektem Wetter, unser Ziel war eine Badestelle in den Canyons! Auf dem Weg zeigte und erklärte uns unser Guide Victor Dinosaurierfußspuren und wir machten einen Halt am atemberaubenden Aussichtspunkt über die Schlucht. Es war wirklich unbeschreiblich! Der lange Abstieg zur Badestelle ließ uns schon vorahnen welche Qual uns auf dem Rückweg bevorstand... Das war jedoch nebensächlich als wir schließlich im Paradies ankamen! Es war einfach traumhaft, das Wasser war erfrischend kühl und tief genug um von den kleinen Felsen springen zu können, um uns herum die endlos hohen Felswände mit viel Grün und kleinen Wasserfällen und über uns ein klarer blauer Himmel! *_* Die halbe Stunde war wirklich nicht genug, wir hätten dort noch Stunden verbringen können, aber wir mussten wieder zurück um rechtzeitig wieder nach Hause zu fahren. Wir quälten uns also wieder die Treppen hoch und wurden oben zu unsrer großen Freude mit Joghurt und Äpfeln empfangen. Dann ging es auch schon wieder Richtung Bus nach Cochabamba.
26.3.14 21:04


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