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4.3.14 21:59


Karnval in Oruro...

...einer der größten, schönsten, beeindruckendsten Karnevals überhaupt, lange haben wir darum gebangt ihn zu erleben, lange haben wir uns drauf gefreut und dann kam es doch etwas anders als erwartet... Aber der Reihe nach: Wir reisten diesmal mit einer Organisation und hatten ein Reisepaket inkl Fahrt, Unterkunft, Sitzplätzen bei der Parade und Verpflegung gebucht. Das war für uns zwar eine etwas teurere (naja zumindest mussten wir eben alles auf einmal bezahlen, so hat man die Summe mehr vor Augen...) aber bequeme und vor allem die einzige Variante den Karneval zu erleben. Freitag um fünf trafen wir uns in der bisher größten Gruppe von 17Voluntären. Nachdem wir mal wieder aus für uns unerfindlichen Gründen noch insgesamt 2h an verschiedenen Stellen warten mussten, ging es dann letztendlich Richtung Oruro. Normalerweise dauert diese fahrt etwa 4-5h, da aber allewelt zu dieser Zeit nach Oruro wollte kamen wir erst nachts um eins an unserer Unterkunft an. Kurz überrascht, dass diese so einfach ausfiel (immerhin hatten wir ja einiges gezahlt...), war uns das dann aber auch egal, wir hatten alles wa wir brauchten: ein Bett. Die erste Gruppe der Parade startete Samstag bereits früh um sieben. In Anbetracht der späten Ankunft trafen wir uns aber erst um acht und liefen dann gemeinsam zu unseren Plätzen, wo wir erstmal Frühstück bekamen. Die Parade war der Wahnsinn! Beeindruckende, unwahrscheinlich kelreative Kostüme in allen Farben, riesige Gruppen synkron tanzender Menschen, starke Musik und einfach eine richtige Gaudi! Und wir hatten auch noch richtiges Glück mit dem Wetter, es war keine Wolke am Himmel zu sehen! Wir hatten wirklich sehr viel Spaß und konnten sogar ab und zu über das Geländer klettern und Bilder mit den Tanzern machen! Gerade schwärmte ein Mädchen, das schon drei mal den Oruro-Karneval erlebt hat, von der Parade bei Nacht (Die letzte Gruppe sollte gegen ein Uhr nachts starten) als die Parade mal wieder anhielt. Diesmal aber ungewöhnlich lange. Und plötzlich liefen Polizisten und Sanitäter an uns vorbei... Dann kam unser Organisator Omar und überbrachte uns die schreckliche Nachricht: eine Fußgängerbrücke war eingebrochen und auf die Parade gestürzt. Vier Bandmänner haben es nicht überlebt. Schock. Von der einen Sekunde zur nächsten war die sorgenfreie lebensfrohe Feierstimmung wie weggeblasen und hinterließ eine depressive Trostlosigkeit. Keiner wusste so recht was er tun sollte, wir setzten uns darum in den Essraum oberhalb der Tribüne und warteten... Freddy hatte es bereits mitbekommen und schrieb mir aufgeregt ob bei uns alles klar ist, auch Carlos war froh über meine "es geht mir gut"-Nachricht. Ich fühlte mich richtig seltsam. Ich konnte es nicht fassen wie sich ein paar anderen Volontäre darüber echauffieren konnten, dass eigentlich Zeit fürs Abendessen sei und warum das denn jetzt nicht geht, wir hätten ja so oder so hier gegessen... Die lezten Tage waren schon so taff gewesen, dazu diese Schreckensachricht, da konnte ich das wirklich nicht auch noch hören, ich machte deutlich dass das ja gerade wohl nicht das wichtigste sei und suchte zusammen mit Sarah draußen etwas Ruhe. Es herrschte eine komische Stimmung, sehr viele Menschen waren geblieben obwohl die Parade mittlerweile abgesagt worden war. Es herrschte aber auch ein reges Treiben auf der Paraden-Straße. Plötzlich fing Musik an zu spielen, alles darum herum wurde still und die Menschen blieben stehen. Ich musste mir wirklich die Tränen verkneifen. Ständig musste ich daran denken, dass hunderte von Menschen das Geschehene sehen mussten, an manchen ist die Brücke gerade so vorbeigerauscht, wie schrecklich muss das sein! Als Omar schließlich doch noch mit Abendbrot kam, konnte ich kaum essen. Ich wollte nurnoch ins Hostel, duschen und schlafen... Als ich aus der Dusche kam bemerkte ich, dass die Musik wieder angefangen hatte zu spielen. Ich konnte das aber irgendwie nicht mehr hören und legte mich mit meiner Musik in den Ohren ins Bett. Obwohl ich eigentlich müde war konnte ich einfach nicht schlafen. Ich entschloss mich, doch noch einmal vor die Tür des Hostels zu gehen und den Karneval bei Nacht zu erleben. Draußen waren auch fast alle anderen Volontäre, sie erzählten mir, dass die Parade jetzt zu Ehren der Opfer weiterging. Die Stimmung war wieder fröhlich, einige Tänzer hatten sich eine schwarze Schleife angepinnt und es spielte sogar noch einmal die Band, die ihre Spieler verloren hatte... Ich bin so froh, dass ich noch einmaklaufgestanden bin, dann nun konnte ich den Karneval doch mit einem guten Gefühl in Erinnerung behalten. Die Parade ging noch bis morgens um fünf, was leider meine Schlafqualität deutlich beeinträchtigt hat^^ Am nächsten Vormittag besichtigen wir noch die Jungfrau-Maria-Statue, so ähnlich wie der Christus in CBB, und eine Kirche. Nach dem Mittagessen machten wir uns dann auch wieder auf den Rückweg und kamen ziemlich ermüdet gegen 22:00 in Cochabamba an. Was für ein Wochenende!
3.3.14 20:51


Feliz Día Cumadres

In Bolivien gibt es viele viele Feiern und Feste, vor allem um die Zeit des Karneval. Diesen Donnerstag war Tag der Frau, das ist kein offizieller Feiertag und tagsüber ist auch alles ganz normal, nur abends merkt man deutlich, das ca 90% Frauen unterwegs sind (umgekehrt gilt das natürlich auch für den Tag des Mannes, aber der wird deutlich weniger gefeiert), Frauen haben freien Eintritt in Clubs, bekommen freie Drinks und feiern folglich diesen Abend mehr als jeden anderen... Man sieht Masken, Perücken, ganze Gruppen gleich gekleideter Frauen und in vollgestopften Taxis vorbeizischende Whoo-girls^^ Wir mussten am nächsten Morgen früh arbeiten, darum war unsere Feier nicht gaanz so ausgelassen wie an diesem Tag üblich :D Aber unser kleiner Frauenabend war trotzdem sehr schön. Dabei war der Rest des Tages einer meiner moralischen Tiefpunkte... : Ein paar Tage zuvor hatten wir geplant am Frauentag im Ciudadela eine kleine Karnevalfeier zu machen, auch als Abschied zweier Voluntäre. Wie immer war das aber mal wieder etwas ungut geplant, so waren Kendall, Sarah und ich der Annahme es würde nachmittags stattfinden. Tja aber am selben Morgen bekam ich dann die Nachricht, es wär doch morgens. Eher doof, denn ich hatte schon einen Skypetermin ausgemacht der mir sehr wichtig war und da ich zum skypen immer Sarahs Laptop benutzen darf (einzige Möglichkeit mit Video zu skypen) und uns auch morgens nicht wirklich nach Karneval war, verpassten Sarah und ich die Feier. Dieses Durcheinander war schon etwas frustrierend. Und irgendwie schienen wir beide nicht mit dem richtigen Fuß aufgestanden zu sein, unsere Grundstimmung war eher Mau und in dieser Stimmung fühlt sich Heimweh richtig wohl. Es wurde auch nicht besser als wir auf dem Weg zur Arbeit aus dem Trufi ausstiegen und mein Handy weg war... Nicht mein Smartphone, das bleibt bis auf bei Reisen zu Hause, sondern mein 20 € Handy für den innerbolivianischen Kontakt. Das war nicht allzu tragisch, nur unheimlich unnötig. Fortsetzung folgt später. Im Ciudadela mussten wir dann eine halbe Stunde auf Tía Silvia warten. Da legten wir diesen Tag als den bisherigen Tiefpunkt fest. Aber es wurde noch besser. Ich weiß nicht was in aller Welt los war, vielleicht war es das Fest am Vormittag, aber die Kinder waren alle so unglaublich aufgedreht, unkonzentriert und ermüdend! Das war wirklich kein Spaß mehr... Ich "musste" dann etwas früher gehen, da ich mir noch vor Oruro ein neues Handy kaufen wollte und das war die letzte Möglichkeit. Nachdem ich in der Stadt mehrere Blocks gelaufen war und den Handyladen erreicht hatte, war der natürlich zu. Das war so klar... Also wieder zurück in die andere Richtung. Auf dem Weg gab es noch einen anderen Laden, wo man aber nur Simkarten von einem anderen, etwas teureren Anbieter kaufen konnte. Aber weil ich das Handy brauchte, kaufte ich mir schließlich dort eins. Anschließend trafen wir uns am Office um die Reise nach Oruro zu bezahlen. Auf dem Weg fing es an zu regnen... Ich konnte mir ein Snickers wirklich nicht verkneifen^^ Vom Office musste ich wieder gleich weiter, denn ich traf mich mit der besten Freundin einer Bekannten aus Deutschland, die zuvor in Cochabamba war und mir Geschenke für die Freundin mitgegeben hatte. Sie lud mich zu ihrer Salsastunde ein, das war so anders, denn im Gegensatz zu meiner Schule kamen da nur noch 3 andere... Es war lustig, aber auch anstrengend und ein weiterer Termin an diesem Nerven aufreibenden Tag.. Als ich mich schließlich mit den anderen traf war ich ziemlich froh darüber, dass das meine letzte Station war und genoss meine Pizzapommes ^.^ Fröhlicher Frauentag...!
3.3.14 20:50


In the jungle, the mighty jungle....

Langsam wird der Regen hier weniger, so konnten wir dieses Wochenende schliesslich nach Chapare in den "Dschungel" fahren. Wie immer wurden wir aber natuerlich auch diesmal nicht mit Problemen verschont...:

Nr.1: Wir konnten im Internet zwar Hostels finden, aber keine Telefonnummer oder Buchungsmoeglichkeit. Wir mussten also vorort sehen, was wir finden konnten und bekamen schliesslich ein einfaches Zimmer fuer unschlagbare 3€ pro Nase! Dafuer bekommt man dann halt auch nicht mehr als ein Bett und Gemeinschafts-Baeder, aber mehr brauchten wir ja auch nicht.

Nr.2: Der Abend zuvor war lang gewesen, ich hatte vergessen mir einen Wecker zu stellen und wachte (dank Mati...) erst um 8:00 auf, zu diesem Zeitpunkt wollte ich mich schon mit Simone treffen... Ich hatte uebrigens auch noch nicht gepackt. Ich warf also wild mein Zeug in den Rucksack in der Hoffnung, nichts zu vergessen, sprang schnell unter die Dusche und erreichte mit meiner Fruehstueck in der Hand immerhin nur eine halbe Stunde zu spaet unseren Treffpunkt.

roblem Nr.3: Am Busterminal trafen Simone und ich schnell auf Oliver und Kendall, doch Anja fehlte. Wir liefen vermutlich 10x aneinander vorbei bis wir uns dann nach ca 40min endlich fanden^^

Nr.4: Anstatt den ueblichen 3,5Stunden brauchten wir geschlagene 8,hStunden nach Villa Tunari, wir mussten mehrmals warten wegen Strassenarbeiten... Eigentlich sind wir ectra frueh los, um Samstag und Sonntag nutzen zu koennen, als wir dann abends um sieben ankamen war es bereits dunkel, ausserdem extrem war und stickig und wir waren alle supermuere. Wir suchten also nurnoch unser Hostel, kauften uns etwas Brot, Chips und Cola und machten es uns in unserem Zimmer gemuetlich.

Am naechsten Vormittag besichtigten wir einen Teil des Nationalparks. Mit unserem Guide Herman streiften wir durch richtige Dschungellandschaften, ueberquerten einen Fluss mit einer urigen Seilbahn, liefen in eine Fledermaushoehle (da waren richtig viele!) und sahen sogar einen kleinen Affen im Baum sitzen. Es war richtig beeindruckend! Aber das Klima im Tropenhaus der Wilhelma ist ein Witz gegen die Luft dort...
Nach einem guten Mittagessen machten wir uns dann auf zur Raftingstation. Nach einer Einfuehrung im Trockenen und einer kurzen Uebungsphase im Wasser gings ab in die Stroemung. Es war stark! Es stoerte uns auch nicht, dass es mittlerweile zu regnen angefangen hatte, wir waren so oder so schon durchnaesst... Ausserdem war es trozdem noch immer angenehm warm. Es machte riesigen Spass und ging leider viel zu schnell vorbei!
Wieder in trockenen Kleidern mussten wir uns dann auch schon langsam wieder auf den Rueckweg machen. Diesmal entschieden wir uns gegen einen Bus und hofften, dass das Trufi schneller sein wuerde. Zumingest war es um eineiges gemuetlicher. Nach etwa 30min war dann ein Reifen platt..... :D Naja das war aber schnell behoben und wir kamen dann auch nach immerhin 4Stunden in Cochabamba an.

24.2.14 20:23


Aktionen, Aktionen, Aktionen

Vorletzte Woche hatten wir Ciudadela-Voluntaere (wir sind zur zeit zu fuenft) eine "Sitzung" mit Freddy. Er wollte ein paar Aktionen planen, um den Kindern etwas Abwechslung in ihrem Alltag zu bieten.

Letzten Mittwoch war die erste Aktion geplant. Wir wollten den juengeren Kindern (Kindergarten bis 2.Klasse) ein oder zwei neue Lieder beibringen, anschliessend einen Stationenlauf mit unterschiedlichen Spielen machen und auch den Gewinner der meisten Spiele belohnen. Wir trafen uns darum ein wenig frueher als sonst im Kinderheim, um das Lied einzustudieren, das ich zuvor rausgesucht hatte, und die Spiele festzulegen. Als dann die Kinder langsam eintrudelten, setzten wir uns in einen grossen Stuhlkreis und begannen, "Bless the Lord, oh my soul..." zu singen. Zu meiner grossen Ueberraschung waren die Kinder total motiviert und sangen schnell lautstark mit, obwohl wir in englisch sangen. Nach einiger Zeit durften die Kinder einzeln in den Kreis treten und alleine singen, der beste Saenger wurde dann mit einer kleinen Medaille und einem Spielzeug gekuert. Obwohl alle wild darauf waren vorzusingen (auch die ganz kleinen), sangen die meisten dann wahnsinnig leise, als wuerden sie sich jetzt doch schaemen. Darum viel unsere Wahl des Gewinners auf den Jungen, der mit Abstand am selbstsichersten, wenn auch mit einer grausigen Aussprache sang :D
Anschliessend sangen wir noch einmal alle zusammen und teilten dann die Gruppen fuer den Stationenlauf ein.
Zu Beginn klappte das Spielen und Routieren recht gut, nur mit der Zeit bekamen wir zu spueren, dass manche Stationen, wie Schminken oder Figuren basteln, einfach mehr Zeit brauchen als Dreibeinlauf oder "pin the tail on the donkey"... Als sich schliesslich das grosse Chaos anbahnte, brachen wir ab, kroenten die 4 Kinder, die mehr als ein Spiel gewonnen hatten, raeumten noch auf und gingen dann ziemlich platt nach Hause. Uns allen kam es so vor, als haetten wir den ganzen Tag dort verbracht, es war ziemlich anstrengend aber im Grossen und Ganzen haben wir erreicht was wir wollten und die Kinder hatten ihren Spass.

Am Nachmittag hatten wir eine kleine Karneval-Feier im Garten des Projects-Abroad-Offices. Es gab eine Band, wir tanzten viel und wie es sich hier gehoert wurde man staendig mit Wasserpistolen attakiert, oder bekam ganze Becher und Eimer voll Wasser ab. Partyschaum und Luftschlangen durften auch nicht gehlen. Wir hatten riesiges Glueck mit dem Wetter und konnten unsere Feier so voll und ganz geniessen.

Die naechste Aktion im Ciudadela fand schom am nachsten Tag statt. Diesmal wollten wir mit den groesseren Kindern Volleyball spielen. Dafuer mussten wir aber zunaechst 1,5Stunden lang den Platz von Glasscherben, Steinen und Stoecken befreien... Da uns auch ein Pfosten fuer das Volleyballnetz fehlte, mussten wir kreativ werden und bauten uns eine etwas alternative Netzhaltevorrichtung. Immerhin hats funktioniert! :D
Zusammen mit dem Musik-Freddy spielten Kendall, Evelyn und ich dann gegen 5 der Grossen Kinder und den Projects-Freddy. Leider haben wir alle 3 Spiele verloren, aber an Spass hats nicht gefehlt!

Morgen werden wir mit den grossen Maedels Pizzabacken und am Donnerstag mit den Kindergartenkindern in einen Park gehen, dort Spiele spielen und Eis essen. Hoffentlich macht das Wetter mit...
24.2.14 20:23


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